Der Kopf trainiert mit

„Für jede Bewegung brauchen wir Hard- und Software – nämlich unsere Muskulatur und den Kopf“, erklärt Oliver Schmidtlein, einer der führenden Experten für funktionales Training, der schon die Fußball-Nationalspieler mit seinen Übungen fit machte. „Klassisches Krafttraining ist reines Hardware-Training, funktionales Training arbeitet hingegen an der Hard- und Software.“ Die Sportler trainieren entscheidende Bewegungsmuster. So verbessert das funktionale Training neben Kraft und Koordination auch Ausdauer, Schnelligkeit und Beweglichkeit sowie Körpergefühl und Haltung. Indem es Gelenke und Muskeln stabilisiert, senkt es außerdem die Verletzungsgefahr.

Auch der altbewährte Medizinball kommt zum Einsatz

Das Prinzip ist überall gleich: Trainiert wird mit dem eigenen Körpergewicht und speziellen Zusatzgeräten. Beliebt ist das Sling-Training, bei dem sich der Sportler mit Händen oder Füßen in zwei von der Decke oder einem Gerüst baumelnde Gurte hängt, stützt oder lehnt. Bei den anschließenden Übungen muss er den Körper ständig ausbalancieren. Wer Hanteltraining mag, kann zur sogenannten Kettlebell greifen und die Kugelhantel beispielsweise ein- oder beidarmig aus der Kniebeuge nach oben vor den Körper schwingen.

Eine Alternative bietet eine etwa einen Meter lange Hartgummi-Gewichtsröhre, die man anheben, ziehen, drücken, schwingen, werfen, rollen oder drehen kann. Einsteiger hantieren damit im Stehen oder Gehen, Trainierte können dabei Sprünge absolvieren. Der Power- oder Sandbag ist quasi ein gefüllter Sandsack, der getragen, geschleudert oder geworfen wird. Auch der altbewährte Medizinball kommt wieder zum Einsatz, eben so wie Turnringe, Gymnastikbälle oder Seile. Der Effekt der Trainingsgeräte, die in unterschiedlichen Gewichtsstufen für Einsteiger und Trainierte zur Verfügung stehen: Die gesamte Körpermuskulatur wird gefordert, muss permanent stabilisieren und ausbalancieren.

Calisthenics

Calisthenics ist ein aus den USA stammender Sport, der Elemente unterschiedlicher Sportarten und Fitnesstraining mit einander mischt.

https://youtu.be/kxVph9B3b4

Die Sportgemeinschaft der DJK Germania Hoisten trauert um Rolf Schäfer

Am Wochenende ereilte uns die traurige Nachricht vom Tod unseres Vorstandsmitgliedes Rolf Schäfer.

Im Alter von erst 61 Jahren verstarb unser langjähriger Vorzeige-Ehrenamtler Rolf nach schwerer Krankheit. Wir sind zutiefst betroffen und sehr traurig. Unser tiefempfundenes Mitgefühl gilt seiner Familie.

Rolf Schäfer hat die DJK Germania Hoisten über viele Jahre hinweg in beispielhafter Weise als Jugendtrainer und langjähriger Jugendleiter eindrucksvoll unterstützt. Er hat somit die Jugendarbeit unseres Vereins nachhaltig geprägt. In den vergangenen 7 Jahren hat er als 2. Vorsitzender des Gesamtvereins sich weiter verantwortlich gezeigt.

In seinem Handeln und Tun strahlte er stets Ruhe und Zuversicht aus. Rolf Schäfer war ein Beispiel für Sportsgeist und Fairness, aber auch für Verlässlichkeit und Freundschaft. 

Wir werden Rolf sehr vermissen und ihm immer ein ehrendes Andenken bewahren.

DJK Germania Hoisten e.V.
Der Vorstand