Saison 2012

Radsportabteilung mit neuer Führungsregie

Der Abteilungsleiter der Radsportabteilung Wolfgang Olbrich lud zur Jahreshauptversammlung in das Sportlerheim der Matthias Ehl Sportanlage ein und 78,6 % der Mitglieder folgten seinem Ruf. Alle Vereinsvorsitzenden die eine geringere Beteiligung haben, sollten jetzt mal ins Grübeln kommen, warum dies bei ihnen so ist. In seiner 6. Versammlung konnte er neben den aktiven Radsportlern mit Wilfried Bongartz auch den Vorsitzenden der DJK Germania Hoisten begrüßen. Des Weiteren war mit unserem ältesten Fahrer Pedi Friedrich ein Geburtskind unter den Sportlern, dem von seinen Vereinskameraden gleich auch ein Ständchen gebracht wurde, was zeigte, dass man nicht nur sein Rad beherrschen sollte, sondern auch sängerische Qualitäten in dieser Abteilung benötigt. In seinem kurzen und prägnanten Bericht wies Wolfgang Olbrich darauf hin, dass sich die Mitgliederzahl in den 6 Jahren des Bestehens von anfänglich 10 auf mittlerweile stattliche 28 gesteigert habe, was der guten Kameradschaft innerhalb der Gruppe keinen Abbruch getan habe. Da er sich wie im Vorfeld bereits angekündigt hatte nicht zur Wiederwahl des Abteilungsleiters stellte, danke er allen Mitgliedern, und insbesondere seinen Vorstandskollegen, für die gute Zusammenarbeit und betonte, dass die Arbeit immer Spaß gemacht habe.

Als besonders erfreulich stellt dann der Sportwart Norbert Klerings in seinem Jahresbericht heraus, dass es in der abgelaufenen Saison keine Stürze und Verletzten gegeben hatte und verband dies mit der Hoffnung, dass dies zukünftig auch so bleiben wird. Als Abteilungshöhepunkt war sicherlich die letztjährige Mehrtagesfahrt in die Rhön mit der Teilnahme an der RTF in Bimbach zu werten. Zwar war das Wetter den Athleten nicht ganz holt gewesen, trotzdem hat die perfekt organisierte Veranstaltung allen Teilnehmer ein sehr schönes Gemeinschaftsergebnis beschert. Das sportliche Highlight war dann die Teilnahme von Elli Stark, Wilfried Prochnow, Julius Zander und Ralf Steinfeldt an der Hamburg Classics mit mehr als guten Ergebnissen.
Bezüglich der diesjährigen Aktivitäten wurde das offizielle Anfahren auf den 14.04.2012 terminiert, während das Abfahren wie gewohnt mit der Teilnahme an der RTF in Büttgen erfolgen wird. Einhelliger Wunsch ist es, dass auch in diesem Jahr wieder eine Mehrtagestour durchgeführt wird. Allerdings kam hier auch der Wunsch auf, diese nicht unbedingt auf Pfingsten zu legen. Es wird daher nach alternativen Möglichkeiten gesucht und in Kürze den Mitgliedern bekannt gegeben.

In gewohnter Manier konnte Kassierer Manfred Helten über eine positive Kassenlage berichten, übte allerdings Kritik an der Zahlungsmoral einiger Mitglieder, da hier noch einige Jahresbeiträge offen stehen. Da auch er sich nicht zur Wiederwahl als Kassierer stellte, dankte er allen für die angenehme und gute Zusammenarbeit.

Norbert Buddatsch und Andreas Stickel hatten die Kasse geprüft und bescheinigten eine ordnungsgemäße Kassenführung. Auch sie monierte die bereits angesprochene Zahlungsmoral einiger Mitglieder. Dies war jedoch kein Grund nicht die Entlastung des Vorstandes zu beantragen und so erfolgte diese einstimmig.

Wolfgang Olbrich und Manfred Helten hatten bereits weit im Vorfeld mitgeteilt, dass sie nicht mehr für ihre Ämter zur Verfügung stehen würden. Aus diesem Grunde hatte der Vorstand bereits sehr früh die Fühler ausgestreckt und nach geeigneten und vor allem gewillten Nachfolgern gesucht.
Bekanntermaßen ist dies nicht immer einfach. Wer kennt es nicht? Es wird schnell Kritik geübt, die Bereitschaft sich selber einzubringen ist dann allerdings oftmals nicht sehr ausgeprägt.
Anders ist dies in der Radsportabteilung der DJK Germania Hoisten. Für alle neu zu besetzenden Ämter hatten sich Kandidaten gefunden.

Zum neuen Abteilungsleiter wurde der bisherige Stellvertreter Michael Daniels gewählt. Als neuer zweiter Mann gesellt sich Kalle Haas an seine Seite.

Auch das Amt des Kassierers konnte mit Hennes Helten nahtlos neu besetzt werden.

Bei soviel Engagement war es auch nicht verwunderlich, und eigentlich nicht erwähnenswert, dass die Wahlen natürlich einstimmig erfolgten. Mit dem gleichen Ergebnis ging dann auch die Wahl eines neuen Kassenprüfers über die Bühne, bei der Winfried Prochnow seinen Hut, oder besser seinen Radhelm, in den Ring geworfen hatte.

Die erste Amtshandlung des neuen Kassierers war der Appell an alle säumigen Zahler ihre offen stehenden Beiträge zu bezahlen. Bekanntermaßen kehren neue Besen gut und der Appell traf auf fruchtbaren Boden, sodass sich die Kassenlage schlagartig noch weiter verbesserte.

Alljährlich wird von der Abteilung der Sportler des Jahres geehrt. Die Wahl des Vorstandes fiel in diesem Jahr auf Marcus Baumgarth, der sich als einer der Kleinsten und Schmalsten als Windschattenspender für größere Sportskameraden hervor getan hatte. Tja, da sagt man halt nur: „Klein aber fein.“

Nachdem alle geschäftlichen Angelegenheiten erledigt waren, ging es im Anschluss zum wichtigsten Thema, dem gemütlichen Teil.

Wie immer an dieser Stelle Werbung in eigener Sache:

Jeder Radsportbegeisterter, der Gleichgesinnte zum Training sucht, ist jederzeit bei uns herzlich willkommen. Zwar fahren wir keine Rennen, bieten jedoch zwischenzeitlich verschiedene Levels im Hinblick auf Tempo und Streckenlänge. Auch Neueinsteiger sollten keine Scheu haben sich einfach uns bei den Ausfahrten anzuschließen. Sie werden sehen, in der Gruppe zu fahren macht unvergleichlich viel mehr Spaß, wie alleine gegen Steigungen und Gegenwind anzukämpfen. Nach wie vor fühlen sich aber unsere beiden Damen noch etwas einsam, sodass wir uns auch jederzeit über weibliche Ergänzung freuen.

Guten Morgen liebe Radsportler/innen,

ich danke allen für die Teilnahme beim gestrigen Anfahren. Für diejenigen, die leider nicht dabei sein konnten oder wollten als Anlage ein paar Eindrücke. Die Stimmung war sehr gut, auch wenn beim Treffen um 14.30 Uhr durch einige Regentropfen bei dem Ein oder Anderen leichte Nervosität aufkam. Wir sind dann der Sonne entgegen gefahren und ins Zons waren die Akkus durch die hohen Temperaturen so verbraucht, dass diese erst wieder aufgeladen werden mussten. Bedauerlicherweise mussten wir in Zons feststellen, dass auch in einem alkoholfreien Weizen immer noch eine geringe Menge Restalkohol vorhanden ist und dadurch die Standfestigkeit sehr beeinträchtigt wird. Abschließend gab es noch ein sehr schönes Beisammensein, mit Bier und einem Imbiss, im Clubhaus.

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Vielen Dank an Andreas, der wieder für das leibliche Wohl gesorgt hat und an Hennes und Hans Georg für die moralische Unterstützung.

Michael Daniels

Bis dahin grüßen wir alle Radler mit „Kette rechts“.

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